Ausgangssituation im Jahr der Vereinsgründung 2006
In den Jahren 2000 bis 2002 erfolgte schrittweise
die Einstellung des Zugverkehrs auf der rund 57km langen
Muldentalbahn Glauchau-Großbothen und auf der rund 10 km langen
Strecke Narsdorf-Rochlitz. Damit
ist die Stadt Rochlitz vollständig vom Eisenbahnnetz abgeschnitten,
nachdem die Strecke Waldheim-
Rochlitz bereits 1997 ihren Zugverkehr verloren hatte. Auf den
Bahnstrecken nach Narsdorf und Waldheim
erfolgte eine Abbestellung durch die Aufgabenträger wegen mangelnder
Wirtschaftlichkeit, während die
Verkehrseinstellung auf der Muldentalbahn mit Oberbaumängeln und
Hochwasserschäden begründet
wurde. Das Eisenbahn-Bundesamt genehmigte die Stilllegungen der
Infrastrukturen in den Jahren 2002
und 2004.
Im Januar 2005 gelang es der Deutschen Regionaleisenbahn
GmbH, mit der DB Netz AG einen Trassensicherungsvertrag für die
Muldentalbahn und die
Strecke Narsdorf-Rochlitz abzuschließen, um eine
mögliche Entwidmung zu verhindern.
Die Vertreter der Region sprachen
sich auf verschiedenen Regionalkonferenzen mehrheitlich für den
Erhalt der Strecken
aus und sicherten eine Unterstützung im Rahmen ihrer
jeweiligen Möglichkeiten zu.
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